Die Therapeutische Körperkultur | Bewegungstherapie
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Therapeutische Körperkultur

Die Sektion wird von einem Autorenteam - führende Spezialisten auf dem Gebiet der kurativen Körperkultur - gemäß dem neuen Programm für spezielle Hochschuleinrichtungen geschrieben. Es berücksichtigt die modernen Errungenschaften der Medizin, die zu einem Wandel der Sichtweisen auf die Behandlungsmethoden, einschließlich der Methoden der therapeutischen Leibeserziehung, geführt haben. Anhand einer großen Anzahl von Zeichnungen werden in vielen Abschnitten Komplexe oder eine Liste von speziellen körperlichen Übungen dargestellt.

Die Lehrpläne der Sportschulen bieten ein ausreichend breites Spektrum an Wissen auf dem Gebiet der sozialen, psychologischen, pädagogischen und biomedizinischen Wissenschaften. Dieses Wissen wäre nicht vollständig, wenn die Schüler die Wirkung von Körperübungen und die Methoden ihrer Anwendung nur in Klassen mit gesunden Menschen untersucht hätten und sich nicht mit den Besonderheiten von Berufen mit Personen mit Abweichungen im Gesundheitszustand oder Krankheiten vertraut gemacht hätten.

Absolventen von Instituten für Körperkultur werden oft zur Arbeit in Schulen, technischen Schulen und Universitäten geschickt, wo sie Kurse in speziellen Gruppen durchführen müssen, die Studenten mit verschiedenen Krankheiten verbinden. Die Kenntnis der Besonderheiten der Übungsmethoden bei Patienten, Mechanismen der therapeutischen Wirkung von Körperübungen sind auch bei der Arbeit mit Gesundheitsgruppen notwendig.

Darüber hinaus treffen Lehrer und Ausbilder die Notwendigkeit, nach Verletzungen und Krankheiten mit Athleten Sport zu treiben. Daher umfasst das Curriculum der Institute für Körperkultur die Disziplin des therapeutischen körperlichen Trainings, die die Organisation, die Methoden des Trainings und die Mechanismen ihrer therapeutischen Wirkung bei einer Vielzahl von Krankheiten und Verletzungen untersucht.

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Dieses Lehrbuch wurde vom Team des Autors in Übereinstimmung mit dem neuen Programm geschrieben, das für die Coaching- und pädagogischen Fakultäten der Institute für Körperkultur vereinheitlicht wurde. Das Lehrbuch präsentiert moderne Ideen über die Mechanismen der therapeutischen Wirkung von körperlichen Übungen, sowie Merkmale der Technik der körperlichen Übungen bei verschiedenen Krankheiten.

Das Lehrbuch besteht aus 5 Teilen und 17 Kapiteln (siehe vollständiges Inhaltsverzeichnis).

Einleitung

Therapeutische Körperkultur (oder abgekürzt LFK) ist eine unabhängige medizinische Disziplin, die die Mittel der körperlichen Kultur verwendet, um Krankheiten und Verletzungen zu behandeln, ihre Exazerbationen und Komplikationen zu verhindern und ihre Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen. Das wichtigste Werkzeug (und das unterscheidet LFK von anderen Behandlungsmethoden) sind körperliche Übungen - ein Stimulans der Vitalfunktionen des Körpers.

Therapeutisches Sporttraining ist eines der wichtigsten Elemente der modernen komplexen Behandlung, das bedeutet eine individuell ausgewählte Reihe von therapeutischen Methoden und Mitteln: konservative, chirurgische, medikamentöse, physiotherapeutische, therapeutische Ernährung usw. Komplexe Behandlung betrifft nicht nur pathologisch veränderte Gewebe, Organe oder Organsysteme aber auch auf den gesamten Organismus als Ganzes. Das spezifische Gewicht verschiedener Elemente der komplexen Behandlung hängt vom Stadium der Genesung und der Notwendigkeit ab, die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen. Eine wesentliche Rolle in der komplexen Behandlung gehört der therapeutischen Körperkultur als Methode der funktionellen Therapie.

Körperliche Übungen beeinflussen die Reaktivität des gesamten Organismus und beziehen die Mechanismen, die am pathologischen Prozess beteiligt waren, in die Gesamtreaktion ein. In dieser Hinsicht kann therapeutische Übung eine Methode der pathogenetischen Therapie genannt werden.

LFK ermöglicht die bewusste und aktive Durchführung von entsprechenden körperlichen Übungen durch Patienten. Während des Trainings erwirbt der Patient Fähigkeiten in der Anwendung von natürlichen Naturfaktoren zur Verhärtung, Körperübungen zu therapeutischen und präventiven Zwecken. Dies ermöglicht es Ihnen, die Praxis der kurativen Körperkultur als einen therapeutischen und pädagogischen Prozess zu betrachten.

LFK verwendet die gleichen Prinzipien der körperlichen Übungen wie die Körperkultur für einen gesunden Menschen, nämlich: die Prinzipien der umfassenden Wirkung, Anwendung und Gesundheit orientiert. In ihrem Inhalt ist die therapeutische Körperkultur ein integraler Bestandteil des sowjetischen Systems der Leibeserziehung.

Teil eins. Allgemeine Fragen der therapeutischen Körperkultur
Kapitel I. Eine kurze Geschichte der Entwicklung der therapeutischen Körperkultur
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  • Kapitel II. Klinische und physiologische Grundlagen und Mechanismen der therapeutischen Wirkung von körperlichen Übungen
  • Kapitel III. Allgemeine Prinzipien der Anwendung der Bewegungstherapie
  • III. 1. Mittel des therapeutischen körperlichen Trainings
  • III. 2. Klassifizierung und Charakterisierung von körperlichen Übungen
  • III. 3. Methoden der therapeutischen Anwendung von körperlichen Übungen (allgemeine Anforderungen). Dosierung der Übung
  • III. 4. Formen der therapeutischen Körperkultur
  • III. 5. Methoden der medizinischen und pädagogischen Bewertung des Einflusses der therapeutischen Körperkultur
  • III. 6. Perioden der therapeutischen Nutzung von körperlichen Übungen
  • III. 7. Organisation der therapeutischen Körperkultur in Gesundheitseinrichtungen
  • III. 8. Komplexe pathogenetische funktionelle Behandlung und therapeutische Körperkultur
  • Teil zwei. Therapeutische Körperkultur bei Erkrankungen der inneren Organe und Gelenke
  • Kapitel IV. Therapeutische Körperkultur bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • IV. 1. Mechanismen der therapeutischen Wirkung von körperlichen Übungen
  • IV. 2. Indikationen und Kontraindikationen für den Einsatz von therapeutischer Körperkultur
  • IV. 3. Grundlagen der Bewegungstherapie
  • IV. 3.1. Atherosklerose
  • IV. 3.2. Ischämische Herzkrankheit
  • IV. 3.3. Rheuma
  • IV. 3.4. Herzerkrankungen
  • IV. 3.5 Hypertensive Krankheit
  • IV. 3.6. Hypotonische Krankheit
  • IV. 3.7. Arteriosklerose auslöschen
  • IV. 4. Die Rolle von körperlichen Übungen bei der Prävention von Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
  • Kapitel V. Übung für Atemwegserkrankungen
  • V. 1. Mechanismen der therapeutischen Wirkung von körperlichen Übungen
  • V.2. Grundlagen der Methoden des therapeutischen körperlichen Trainings
  • V. 2.1. Bronchialasthma
  • V. 2.2. Lungenemphysem
  • V. 2.3. Lungenentzündung
  • V. 2.4. Pleuritis
  • Kapitel VI. Physiotherapie bei Erkrankungen des Verdauungssystems und Stoffwechselstörungen
  • VI. 1. Mechanismen der therapeutischen Wirkung von körperlichen Übungen
  • VI. 2. Grundlagen der Methoden des therapeutischen Sportunterrichts
  • VI. 2.1. Gastritis
  • VI. 2.2. Magengeschwür
  • VI. 2.3. Krankheiten des Darms
  • VI. 2.4. Splanhoptose
  • VI. 2.5. Cholecystitis und Cholelithiasis
  • VI. 2.6. Fettleibigkeit
  • VI. 2.7. Diabetes mellitus
  • VI. 2.8. Gicht
  • Kapitel VII. Übung für Erkrankungen der Gelenke und Osteochondrose der Wirbelsäule
  • VII. 1. Mechanismen der therapeutischen Wirkung von körperlichen Übungen
  • VII. 2. Grundlagen der Methoden des therapeutischen körperlichen Trainings
  • VII. 2.1. Arthritis
  • VII. 2.2. Osteoarthritis
  • Teil drei. Therapeutische Körperkultur bei chirurgischen Erkrankungen und Verletzungen
  • Kapitel VIII. Therapeutische Körperkultur mit Verletzungen des Bewegungsapparates
  • VIII. 1. Physiotherapie Übungen für Verletzungen des Schultergürtels und der oberen Extremität
  • VIII. 1.1 Fraktur, Dislokation der Klavikula, Ruptur der akromioklavikulären Artikulation
  • VIII. 1.2. Fraktur des Schulterblatts
  • VIII. 1.3. Frakturen des oberen Drittels des Humerus
  • VIII. 1.4. Dislokationen des Humeruskopfes
  • VIII. 1.5. Diaphysenfraktur des Humerus
  • VIII. 1.6. Verletzungen am Ellenbogengelenk
  • VIII. 1.7. Frakturen der Unterarmdiaphyse
  • VIII. 1.8. Frakturen, Luxationen im Handgelenk und Handbereich
  • VIII. 1.9. Beschädigung der Sehnen der Hand und der Finger
  • VIII. 2. LFK bei den Frakturen der Wirbel oder der Wirbel ohne Verstoß der Intaktheit des Rückenmarks
  • VIII. 2.1. Frakturen der Halswirbel
  • VIII. 2.2. Kompressionsfrakturen der Brust-, Lenden- und Kreuzbeinwirbel
  • VIII. 3. Medizinische Körperkultur bei Frakturen der Beckenknochen und der unteren Gliedmaßen
  • VIII. 3.1. Frakturen der Beckenknochen
  • VIII. 3.2. Frakturen des Halses der Hüfte
  • VIII. 3.3. Diaphysenfraktur des Femurs
  • VIII. 3.4. Verletzungen des Kniegelenks
  • VIII. 3.5. Fraktur der Knöchel
  • VIII. 3.6. Frakturen der Knochen des Fußes und der Finger
  • VIII. 3.7. Schädigung des Sehnen-Band-Apparates des Knöchels
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    Kapitel IX. Physiotherapie bei Verbrennungen und Erfrierungen

  • IX. 1. Die wichtigsten klinischen und physiologischen Manifestationen und Methoden der komplexen Behandlung von Verbrennungskrankheiten
  • IX. 2. Klinische und physiologische Grundlagen und Mechanismen der therapeutischen Wirkung von körperlichen Übungen im Falle einer Brandkrankheit
  • IX. 3. Methoden der therapeutischen Körperkultur im Falle einer Brandkrankheit
  • IX. 4. Klinische und physiologische Begründung und Technik der Bewegungstherapie bei Erfrierungen
  • Kapitel X. Therapeutische körperliche Aktivität bei Operationen an den Organen des Thorax und der Bauchhöhle
  • X. 1. Operationen an den Organen des Thorax
  • X. 1.1. Operationen an der Lunge
  • X. 1.2. Herzoperation
  • X. 2. Operationen an den Bauchorganen
  • X. 2.1. Chirurgie am Magen und Zwölffingerdarm
  • X. 2.2. Herniot-Operation
  • KAPITEL XI. Therapeutische Körperkultur mit Haltungsfehlern, Skoliose und Plattfüßen
  • XI. 1. Mängel der Haltung
  • XI. 2. Skoliose (Skoliose)
  • XI. 3. Abflachung
  • Teil vier. Therapeutische Körperkultur bei Erkrankungen und Verletzungen des Nervensystems
  • KAPITEL XII. Therapeutische Körperkultur bei Erkrankungen und Verletzungen des peripheren Nervensystems
  • XII. 1. Mechanismen der therapeutischen Wirkung von körperlichen Übungen
  • XII. 2. Allgemeine Prinzipien der Methoden des therapeutischen körperlichen Trainings
  • XII. 2.1. Neuritis des Gesichtsnervs
  • XII. 2.2. Neuritis des N. ulnaris
  • XII. 2.3. Neuritis des Nervus medianus
  • XII. 2.4. Neuritis des N. radialis
  • XII. 2.5. Traumatische Verletzung des Plexus brachialis - Plexitis
  • XII. 2.6. Ischias Neuritis
  • XII. 2.7. Neuritis des N. femoralis
  • XII. 2.8. Neuritis der peronealen und tibialen Nerven
  • XII. 2.9. Radikulitis und Polyneuritis
  • Kapitel XIII. LFK für Erkrankungen und Verletzungen des Gehirns und des Rückenmarks
  • XIII 1. Allgemeine Grundsätze der Unterrichtsmethoden
  • XIII. 1.1. Strich
  • XIII. 1.2. Hirnverletzungen, Tumore, Entzündungskrankheiten
  • XIII. 1.3. Rückenmarksverletzungen
  • XIII. 2. Merkmale der therapeutischen Körperkultur mit spastischer und schlaffer Lähmung
  • XIII. 2.1. Spastische Paresen und Lähmungen
  • XIII. 2.2. Schlaffheit Paralyse und Lähmungen
  • KAPITEL XIV. Physiotherapie Übungen mit Neurosen
  • XIV. 1. Allgemeine Prinzipien der Methoden der therapeutischen Körperkultur
  • XIV. 1.1. Neurasthenie
  • XIV. 1.2. Psychiatrie
  • XIV. 1.3. Hysterie
  • Teil fünf. Übung in speziellen medizinischen Gruppen und mit Personen mittleren Alters und älteren Menschen
  • Kapitel XV. Körperkultur in speziellen medizinischen Gruppen von sekundären und höheren Bildungseinrichtungen
  • XV. 1. Erwerb von speziellen medizinischen Gruppen
  • XV. 2. Mittel und Formen des Sportunterrichts in speziellen medizinischen Gruppen
  • Kapitel XVI. Sportunterricht im mittleren und hohen Alter
  • Kapitel XVII. Therapeutisches Körpertraining in Geburtshilfe und Gynäkologie